Jun 30 2019

Dunkerque, Sonntag der

24h Ruderwache

Hat man erst einmal die Vorzüge eines Autopiloten genossen, kann eine Nacht ohne ihn ganz schön anstrengend werden. Oder – Ein quietschendes Ruder ist nervig, aber wenn nach dem Fetten ständig die Rudersperre einrastet ist das auch nicht komisch. Kurz nach dem Auslaufen aus Scheveningen ist klar, der AP ist in dieser Nacht nicht zu gebrauchen. Der Wind kommt von achtern, die See etwas mehr von Steuerbord. Das Schiff rollt und legt sich weit über. Innen scheppert alles was noch irgendwie Luft hat und nicht festgekeilt ist. Barbara fällt bei diesem Kurs rein kraftmäßig aus.

Gut, dass in dieser Nacht viel los ist. Zuerst die Maas. Wir melden uns wie gewünscht bei „Maas Entry“ an. Der Verkehr geht eigentlich, dennoch müssen wir zwei Mal ausweichen. Dann kommt das weite Scheldedelta mit mehreren Fahrwasser und zum Schluss das Fahrwasser nach Zeebrugge. Schwer abzuschätzen sind die Bagger. Die stehen irgendwo und fahren dann mit einem Mal los. Meistens dann direkt auf uns zu.

Zum Schluss suchen wir uns dann einen Weg durch die Sandbänke vor Dunkerque wo wir nach 24h festmachen.

 

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